1. Vor der Montage (Vorbereitung)
Kompatibilität prüfen
Stellen Sie sicher, dass die Kette/Socke exakt für Ihre Reifendimension (z. B. 205/55 R16) zugelassen ist. Eine falsche Größe kann zum Reißen des Produkts oder zur Beschädigung der Bremsleitungen führen.
Antriebsachse
Montieren Sie die Anfahrhilfen immer auf die Räder der Antriebsachse. Bei Allradfahrzeugen (4WD) beachten Sie bitte die spezifischen Anweisungen Ihres Fahrzeugherstellers.
Platz im Radkasten
Prüfen Sie, ob zwischen Reifen und Radkasten/Federbein genügend Freiraum für die Montage von Schneeketten vorhanden ist (insbesondere bei tiefergelegten Fahrzeugen).
2. Während der Montage
Sicherer Standort
Führen Sie die Montage nur an einem sicher gesicherten Ort abseits des fließenden Verkehrs durch. Warnweste anlegen und Pannendreieck aufstellen.
Spannung
Schneeketten müssen nach einer kurzen Fahrstrecke (ca. 50-100 Meter) erneut überprüft und gegebenenfalls nachgespannt werden (entfällt bei Modellen mit automatischer Spannvorrichtung). Reifensocken müssen fest und zentriert sitzen.
3. Betrieb & Fahrverhalten
Höchstgeschwindigkeit
Fahren Sie mit montierten Schneeketten oder Socken niemals schneller als 50 km/h (oder laut gesetzlicher Vorschrift im jeweiligen Land).
Untergrund
Benutzen Sie das Produkt nur auf schneebedeckter oder vereister Fahrbahn. Das Fahren auf schneefreiem Asphalt führt zu extrem hohem Verschleiß und kann zum Bruch der Kettenglieder führen.
Elektronische Systeme (ESP/ASR)
Beachten Sie, dass es bei der Verwendung von Anfahrhilfen sinnvoll sein kann, die Schlupfregelung (ASR) kurzzeitig auszuschalten, um ein Durchdrehen der Räder zu ermöglichen (siehe Fahrzeughandbuch).
Fahrweise
Vermeiden Sie abruptes Beschleunigen, starkes Bremsen und schnelles Kurvenfahren.
4. Wartung & Lagerung
Reinigung
Reinigen Sie die Ketten/Socken nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser und lassen Sie diese vollständig trocknen, um Korrosion (bei Metall) oder Schimmel (bei Textil) zu vermeiden.
Verschleißprüfung
Kontrollieren Sie das Produkt vor jedem Winter auf abgenutzte Glieder oder Risse im Gewebe.